Am 5. September öffnete die Essigfabrik ihre Tore für den diesjährigen Hafentag, und rund 2.150 Besuchende fanden den Weg in den Deutzer Hafen, mehr als im Vorjahr (2025: rund 1.800). Trotz kräftigem Wind war die Stimmung sehr gut: die Besuchenden, sowohl Erwachsene als auch Kinder, blieben gesprächsfreudig, ausgelassen und durchweg gut gelaunt.
Eröffnet wurde der Tag von Oberbürgermeister Torsten Burmester, der einen Überblick über die Relevanz des Deutzer Hafens für Köln gab sowie einen ersten Ausblick auf anstehende Entwicklungen.
Im anschließenden Panel sprachen Andreas Haack und Eva Herr der Stadt Köln, Andreas Röhrig von moderne stadt sowie Herr Mendelsohn des Kölner Erbbauvereins und Herr Moossen Kölner der Wohnungsgenossenschaft eG über die geplanten Wohnbauprojekte im Deutzer Hafen – ein Thema, das die aufmerksamen Besuchenden sichtlich interessierte.
Infotheke & Ausstellung
Im Zentrum des Hafentags stand die Essigfabrik als zentrale Anlaufstelle: An Infotheke und Ausstellung zu Baufeld 05, Brückenbau und Teilplan A standen Expert*innen und Projektbeteiligte für alle Fragen bereit. Eine Bodenkarte und zwei Modelle des Areals machten die Entwicklung des Quartiers greifbar. Die Kölnerinnen und Kölner nutzten die Gelegenheit ausgiebig, um mit den Projektbeteiligten ins Gespräch zu kommen.
Führungen & Kinderprogramm
Die geführten Touren durch die Auermühle und über die Baustelle waren bereits im Vorfeld restlos ausgebucht. Für die jüngsten Besuchenden gab es einen eigenen Drohnenworkshop mit Bernd Lehnert sowie einen Kreativworkshop mit der Künstlerin GIZA, bei dem eine Wand der Essigfabrik gemeinsam bemalt wurde.
Promenade am Ostufer
Am Hafentag konnte der erste Abschnitt der Promenade am Ostufer, von der Drehbrücke bis zur Auermühle, begangen werden. Ein Vorgeschmack darauf, wie sich ein Sommertag im künftigen Veedel anfühlen wird. Auch hier konntet ihr Teile der Ausstellung finden, die euch die Parks, Plätze, Promenaden, die Infrastruktur und Brücken im neuen Veedel nähergebracht haben.
Zum Abschluss des Tages öffnete das TEMPO___K in den Industriehallen im Poller Kirchweg seine Tore und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben: an unsere Partner*innen der Genossenschaften, an JSWD Architekten, an ArchitekTOUREN für die Führungen, an das Team von TEMPO___K und GIZA für den Ausklang und den Kreativworkshop, an Bernd Lehnert für den Drohnenworkshop, an den Wassersportverband und an alle weiteren Projektbeteiligten.
Und während der Hafentag noch nachklingt, stehen bereits weitere Baustellen in den Startlöchern. Der Deutzer Hafen bleibt in Bewegung.
Vor allem aber: Danke an alle Besuchenden, die den Hafentag 2026 zu dem gemacht haben, was er war.