Vom Industriehafen zum Hafenquartier
Dort, wo jahrzehntelang Mehl und Stahl verladen wurden, wächst in den 2020er und 2030er Jahren ein gemischt genutztes Quartier heran.
Zeiten ändern sich, die Identität bleibt.
Der Deutzer Hafen wird ein lebendiges, buntes, gemischtes Viertel zum Wohnen und Arbeiten, mit allem, was zu einem attraktiven Leben in der Stadt gehört. Hier entstehen vielfältige Wohn- und Arbeitswelten für circa 6.900 Bewohner*innen und rund 6.000 Arbeitsplätze sowie alles, was zu einem lebenswerten Quartier dazugehört: Kitas, eine Grundschule, Gastronomie, Kultur- und Freizeitangebote, Parks, mehrere Stadtplätze, eine Promenade entlang des Hafenbeckens sowie Zugänge zum Wasser. Zwei neue Brücken über das Hafenbecken und ein ausgewogenes Verkehrskonzept ermöglichen fußgänger- und radfahrerfreundliche Mobilität. Die denkmalgeschützten Mühlengebäude werden umgebaut und bleiben dem Quartier als identitätsstiftende architektonische Wahrzeichen erhalten.
Mehr Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie auf der Projektseite Deutzer Hafen der Stadt Köln.
Ein neues Quartier entsteht
Die Stadt Köln und ihre Entwicklungsgesellschaft moderne stadt betreiben die Entwicklung dieser komplexen, etwa 37 Hektar großen Fläche in einem mehrstufigen Verfahren auf Basis eines Integrierten Plans. Dieser wurde nach einem Werkstattverfahren mit interdisziplinären Planungsteams von dem Sieger dieses Verfahrens, dem Kopenhagener Architekturbüro COBE, als Quartiersbuch ausgearbeitet und wird laufend fortgeschriebenen sowie dabei immer weiter vertieft und präzisiert.
Parallel dazu wird der Integrierte Plan in aufeinander aufbauenden Qualifizierungs- und Wettbewerbsverfahren genauer ausgearbeitet, z. B. wird die Gestaltung der Parks und Plätze detailliert und die Brückenbauwerke entworfen.
Informationen zur Projektentwicklung finden Sie auf der Seite der modernen stadt.
Die Bauarbeiten in Zahlen
Die Dimensionen der Großbaustelle Deutzer Hafen sind schwer vorstellbar. Diese Zahlen helfen, die Größe des Projektes zu verstehen.
Mehr zu den Zahlen und Fakten des zukünftigen Quartiers finden Sie auf der Seite der Stadt Köln.
Kanalbau
Neu verlegter Kanal
Fußballfelder
Größe des Projektgebiets
Bodenaushub
Erde bewegt für die große Veränderung
Ab 2015
Projektplanungsphase
Das neue Stadtviertel wurde diskutiert, durchgeplant und durch die Politik beschlossen. Das Projekt wurde organisiert: Grundstücke angekauft, Bebauungspläne aufgestellt und Verträge geschlossen.
Ab 2021
Rückbau und Vorbereitungsmaßnahmen
Die Rückbau- und Bodensanierungsarbeiten schaffen Raum für das neue Stadtviertel. Technische (z.B. Umspannwerk), verkehrliche (Kanal, Straßen & Brücken) und grüne (Parks, Plätze und Promenade) Infrastruktur werden im Detail geplant.
Ab 2026
Baustart Kanal, Brücken und Hafenpark und nördliche Promenade
Die ersten Bauprojekte werden umgesetzt. Die Infrastruktuprojekte sind Voraussetzung für den Bau der ersten Wohnungen – und die öffentlichen Flächen beleben das Quartier schon während der Bauzeit.
Ab 2028
Baustart Wohnungen & Fertigstellung Brücken und Hafenpark
Der Wohnungsbau beginnt und die ersten Infrastruktur- und Freiraum Abschnitte werden abgeschlossen. Einige Orte des Quartiers sind also schon zugänglich – weite Teile sind allerdings weiterhin Baustelle.
Ab 2030
Bezug Erster Wohnungen
Bei einer Bauzeit von ca. 2 Jahren ist mit dem Bezug der ersten Wohnungen ab 2030 zu rechnen. Während die ersten Menschen einziehen, zieht die Baustelle weiter und es werden weitere Bauabschnitte errichtet.